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05.05.1949

In London erfolgt die Gründung des Europarates. Sein Sitz ist Straßburg.

18.04.1951

Unterzeichnung des Vertrages zur Gründung der EGKS (Pariser Vertrag) zwischen Belgien, der BRD, Frankraich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden.

27.05.1952

Unterzeichnung des Vertrages zur Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) zwischen den oben genannten Sechs, der allerdings 1954 in der französischen Nationalversammlung scheitert

25.03.1957

In Rom werden die Verträge zur Gründung der EWG und der EAG (Römische Verträge) durch die Sechs unterzeichnet.

09.07.1961

Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens der EG mit Griechenland.

31.07.1961

Irland stellt den Antrag auf  Beitritt zur EWG.

09.08.1961

Großbritannien stellt den Antrag auf Beitritt zur EWG.

10.08.1961

Dänemark stellt den Antrag auf Beitritt zur EWG.

30.04.1962

Norwegen stellt den Antrag auf Beitritt zur EWG.

22.01.1963

Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages (Elysée-Vretrag) in Paris.

12.09.1963

Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens der EG mit der Türkei.

28.07.1967

Schweden stellt den Beitrag auf Beitritt zur EG.

1.07.1968

Verwirklichung der Zollunion und Einführung eines gemeinsamen Außenzolls.

08.11.1968

Zur Verwirklichung des gemeinsamen Arbeitsmarktes in der EG wird die Freizügigkeit der Arbeitnehmer garantiert.

01./02.12.1969

Die Staats- und Regierungschefs der EG treffen sich in Den Haag. Die Themen sin die Vollendung des Binnenmarktes, Vertiefung der Integration und Erweiterung der EG. Sie fassen einen Beschluß zur beschleunigten Integration, zur stufenweise Einführung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) bis 1980 und zur politischen Zusammenarbeit. Außerdem wird die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Dänemark, Großbritannien, Irland und Norwegen beschlossen.

01.01.1970

Die Kompetenz für die Außenhandelspolitik geht von den Mitgliedsstaaten auf die EG.

30.06.1970

Die zweite Runde der Beitrittsverhandlungen mit Dänemark, Großbritannien, Irland und Norwegen beginnt.

08.10.1970

Der Werner-Plan, benannt nach dem luxemburgischen Ministerpräsidenten, über die stufenweise Verwirklichung der WWU wird dem Rat und der Kommission vorgelegt.

05.12.1970

Das Assoziierungsabkommen mit Malta wird unterzeichnet.

09.02.1971

In Brüssel einigt sich der Ministerrat über die stufenweise Einführung der WWU.

22.01.1972

Die Beitrittsverträge zwischen Dänemark, Großbritannien, Irland und Norwegen und der EG werden unterzeichnet.

21.03.1971

Die Währungsschlange wird eingeführt. Der Rat und die Regierungen der Mitgliedsstaaten einigen sich darauf, die Wechselkurse der Währungen der EG-Mitglieder nur noch um höchstens 2,5% voneinander abweichen zu lassen.

22.07.1972

Unterzeichnung der Freihandelsabkommens der EG mit den Rest-EFTA Statten Island, Österreich, Portugal, Schweden und der Schweiz.

19./20.10.1972

Die Staats- und Regierungschefs der erweiterten EG beschließen in Paris den Ausbau der EG zur Europäischen Union und verabschieden einen Zeitplan zur Verwircklichung der WWU.

19.12.1972

Die EG und Zypern unterzeichnen ein Assoziierungsabkommen

11./12.03.1973

Großbritannien, Irland und Italien bleiben der Währungsschlange fern. Die EG-Finanzminister beschließen das gemeinsame Floaten ihrer Währungen gegenüber dem Dollar bei festen Wechselkurs untereinander.

14.05.1973

Das Freihandelsabkommen mit Norwegen wird unterzeichnet.

05.10.1973

Das Freihandelsabkommen mit Finnland wird unterzeichnet.

09./10.12.1974

Die Staats- und Regierungschefs der EG beschließen in Paris, in Zukunft regelmäßig als Europäischer Rat zu tagen

11.05.1975

Das Kooperationsabkommen zwischen der EG und Israel wird unterzeichnet.

12.06.1975

Griechenland stellt den Antrag auf Beitritt zur EG.

28.03.1977

Portugal stellt den Antrag auf Beitritt zur EG.

28.07.1977

Spanien stellt den Antrag auf Beitritt zur EG.

06./07.07.1978

Der Europäische Rat beschließt in Bremen die Schaffung des Europäischen Währungssystems (EWS) und eine Europäischen Währungseinheit.

13.03.1979

Das EWS tritt rückwirkend zum 01.01.1979 in Kraft.

28.05.1979

Die Beitrittsakte Griechenlands wird in Athen unterzeichnet.

07.-10.06.1979

Die ersten allgemeinen und unmittelbaren Europawahlen zum EP finden in den nein EG-Mitgliedsstaaten statt.

01.01.1981

Griechenland wird zehntes EG-Mitglied.

14.06.1985

Die EG-Kommission legt das Weißbuch zur Vollendung des Binnenmarktes vor.

02./03.12.1985

Der Europäische Rat einigt sich in Luxenburg auf eine Reform des institutionellen Systems, auf die Erweiterung der Gemeinschaftskompetenzen sowie auf einen rechtlichen Rahmen für die außenpolitische Zusammenarbeit. Diese Vertragsänderungen wrden in der Einheitlichen Europäischen akte festgelegt (EEA).

01.01.1986

Mit dem Beitritt Spaniens und Protugals umfaßt die EG zwölf Mitgliedsstaaten.

14.04.1987

Die Türkei stellt den Antrag auf Beitritt zur EG.

11./12.02.1988

Der Europäische Rat verabschiedet in Brüssel das Delors-Paket über die Reform des Finanzierungssystems, der gemeinsamen Agrarpolitik und die Verdopplung der Strukturfonds der EG.

29.03.1988

Die Kommission legt den Cecchini-Bericht über die Kosten der Marktzersplitterung vor, der die Vorteile des Binnenmarktes quantifiziert.

29.06.1989

Spanien tritt dem EWS bei.

17.07.1989

Österreich stellt den Antrag auf Beitritt zur EG.

01.07.1990

Inkfratftreten der deutschen Wirtschafts- und Währungsunion. Damit besteht defacto eine Zollunion zwischen der EG und der DDR. Die erste Stufe der Europäischen Wirtschafts- und währungsunion tritt in Kraft.

04.07.1990

Zypern stellt den Antrag auf Beitritt zur EG.

16.07.1990

Malta stellt den Antrag auf Beitritt zur EG.

03.10.1990

Durch Inkraftreten des Staatsvertrages zwischen der BRd und der DDR werden beide deutschen Staaten vereinigt. Dir fünf neuen Länder Bundesländer gehören somit der EG an.

08.10.1990

Großbritannien wird zehntes Mitglied des EWS.

01.07.1991

Schweden stellt den Antrag auf Beitritt zur EG.

07.02.1992

Unterzeichnung des Vertrages über die Europäische Union in Maastricht.

18.03.1992

Finnland stellt formell den Antrag auf EG-Mitgliedschaft.

05.04.1992

Die portugiesiche Währung wird in das EWS aufgenommen.

20.05.1992

Die Schweiz stellt offiziel den Antrag auf Mitgliedschaft in der EG.

25.11.1992

Norwegen stellt den formellen Antrag auf EG-Mitgliedschaft.

02.08.1993

Nach großen turbulenzen innerhalb des EWS erweitern die Wirtschafts- und Finanzminister vorläufig die Schwankungsbreiten zwischen den EWS-Währungen von 2,25% auf 15%.

01.11.1993

Der Vertrag über die Europäische Union tritt in Kraft.

10./11.12.1993

Zentrales Thema des Europäischen Rates von Brüssel ist die wirtschaftliche Lage in der europäischen Union. Kommissionspräsident Delors legt dazu ein Weißbuch "Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" vor.

01.01.1994

Die zweite Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion tritt in Kraft.

01.04.1994

Ungarn stellt den Antrag auf Beitritt zur Europäischen Union.

08.04.1994

Polen stellt den Antrag auf Beitritt zur Europäischen Union.

01.01.1995

Finnland, Österreich und Schweden treten der EU bei.

09.01.1995

Österreich tritt dem EWS bei.

26.03.1995

Das Schegener Abkommen tritt in Kraft. Zwischen Deutschland, den Benelux, Frankreich, Spanien und Potugal werden keine Personenkontrollen mehr durchgeführt.

26.05.1995

Rumänien stellt den Antrag auf Beitritt tur Europäischen Union.

13.10.1995

Lettland stellt den Antrag auf Beitritt zur Europäischen Union.

24.11.1995

Estland stellt den Antrag auf Beitritt zur Europäischen Union.

08.12.1995

Litauen stellt den Antrag auf Beitritt zur Europäischen Union.

14.12.1995

Bulgarien stellet den Antrag auf Beitritt zur Europäischen Union.

01.01.1996

Die EU und die Türkei bilden eine Zollunion.

17.01.1996

Die Tschechische Republik beantragt den EU-Beitritt.

28.03.1996

In Turin beginnt die Regierungskonferenz, die mit dem Ausbau und der Reform der EU gewidmet ist.

10.06.1996

Slowenien beantraget den EU-Beitritt.

25.11.1995

Die italinische Währung tritt dem EWS wieder bei.

13./14.12.1996

Der Europäische Rat einigt sich bei seinem Gipfeltreffen in Dublin auf den Stabilitätspakt.

19.12.1996

Dänemark, Finnland und Schweden treten dem Schengener Abkommen bei.

16./17.06.1997

Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten einigen sich auf den Amsterdamer-Vertrag.

16.07.1997

Die Europäische Kommission legt die Agenda 2000 vir, in der sie ihre Positionen zur künftigen Entwicklung der EU darlegt. Darin schlägt sie vor, Beitrittsverhandlungen aufzunehmen mit Estland, Polen, Slowenien, der Teschechischen Republik, Unganr und Zypern.