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29.12.2005 Vervierfachung der Ausbildungsplätze, Zypries kündigt |
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Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat eine weitere
Steigerung der Ausbildungsplätze in ihrem Geschäftsbereich
(Bundesgerichte, Deutsches Patent- und Markenamt, und die
Generalbundesanwaltschaft) angekündigt. Im Zeitraum von November
2003 bis Oktober 2005 wurde die Zahl der Ausbildungsverhältnisse
bereits von 34 auf 141 erhöht. Dies entspricht einer Steigerung
von 415 Prozent.
Das Bundesministerium der Justiz bildete im Jahr 2005 21 junge
Menschen zu Fachangestellten für Bürokommunikation aus. Die
Ausbildungsquote der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten
lag damit zum Stichtag 15. Oktober 2005 bei 7,26 Prozent. Auch
der Generalbundesanwalt, das Deutsche Patent- und Markenamt sowie
die Bundesgerichte haben viele Berufsanfänger beschäftigt: Bei
ihnen allen lag die Ausbildungsquote über 7 Prozent - mit
Ausnahme des Bundesgerichtshofes, der erst seit 2004 ausbildet
und gleichwohl bereits eine Quote von 6,5 Prozent erreichte. "Ich
freue mich, dass wir so vielen jungen Männern und Frauen die
Chance bieten können, einen Beruf zu erlernen. Eine vernünftige
Ausbildung ist schließlich die wichtigste Voraussetzung, um sich
auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. Eine Ausbildungsquote von 7
Prozent in unserem Geschäftsbereich kann sich sehen lassen - wir
haben unser selbst gesetztes Ziel erreicht. Aber für 2006 haben
wir uns noch einen Prozentpunkt mehr vorgenommen", sagte
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.
Die Bundesregierung und die Wirtschaft haben im Sommer 2004 den
Nationalen Pakt für Ausbildung und Führungskräftenachwuchs in
Deutschland beschlossen. Die Bundesregierung hat sich darin
verpflichtet, die Zahl der Ausbildungsplätze in der
Bundesverwaltung 2004 um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu
erhöhen. Zusätzlich hat sich die Bundesregierung zum Ziel
gesetzt, eine Ausbildungsquote von 7 Prozent der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu erreichen.
Quelle: www.bmj.de
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