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Amerikanischer Ökonom. Vertreter einer an Keynes angelehnten Stabilisierungspolitik. Berühmt geworden durch zum einem den Erhalt des Nobelpreises 1970 und zum anderen durch sein bahnbrechendes Lehrbuch “Economics”, das mittlerweile in 80 Sprachen übersetzt ist und sich über vier Millionen mal verkauft hat. Er war befürworte einer mixed Economy, d.h. er sah Möglichkeiten eines Marktversagens und dadurch notwendig werdende Eingriffe durch den Staat. Zugleich gestand er aber auch dem Staat ein mögliches Versagen zu, wenn durch seine Eingriffe nicht eindeutig eine Effizienzsteigerung in der Wirtschaft erreicht wird.
Er war auf fast allen Bereichen der Wirtschaftstheorie tätig. Insbesondere seine Leistungen im den Bereichen, Theorie des Konsumverhaltens, Wachstumstheorie, Wohlfahrtstheorie und Außenwirtschaftstheorie.
Bekannt wurde er auch, neben vielen anderen Dingen, durch das nach ihm benannte Samuelson-Kriterium. Dieses Kriterium stellt eine Weiterentwicklung des Kaldor-Hicks-Kriteriums dar und entstammt der Wohlfahrtsökonomie. Bei diesen Kriterien geht es um Möglichkeiten ein Wohlfahrtsoptimum meßbar und feststellbar zu machen.
Hauptwerke
Economics (1948), The Collected Papers of Paul A. Samuelson (1966-1986), 5 Bände, Hrsg. J.E. Stiglitz
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